Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

als sozialdemokratische Abgeordnete im Europäischen Parlament arbeite ich zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen an einem Europa, das nicht aufhört für Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Vielfalt einzutreten. Soziale Gerechtigkeit, Arbeitsplätze und Wachstum, Menschenrechte, Verbraucherrechte, nachhaltige Entwicklung, Finanzmarktreformen und verantwortungsvolle Handelspolitik bleiben deshalb auch in dieser Legislaturperiode die wichtigen Themen für uns.
Als Koordinatorin meiner Fraktion im Fischereiausschuss und als stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss möchte ich Sie hier vor allem auch über Aktuelles aus diesen Politikbereichen informieren.


Ihre Ulrike Rodust

Europäisches Parlament/Fischerei/Pressemitteilung

Europäisches Parlament spricht sich gegen Elektrofischerei aus

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat am Diens­tag, 16. Janu­ar 2018, fest­ge­legt, mit wel­chen Fang­me­tho­den, in wel­chen Gebie­ten und Zeit­räu­men künf­tig in der Euro­päi­schen Uni­on gefischt wer­den soll. Zur Abstim­mung stan­den eben­falls Rege­lun­gen zur Beschrän­kun­gen und zum Ver­bot bestimm­ter Fang­ge­rä­te. „Der Fisch­fang mit­tels elek­tri­scher Impul­se ist beson­ders umstrit­ten. Seit mehr als elf Jah­ren gibt es Aus­nah­men vom Ver­bot der Elek­tro­fi­sche­rei. Jetzt hat das Par­la­ment dafür gestimmt, dass auch die­se Aus­nah­me­ge­neh­mi­gun­gen zu For­schungs­zwe­cken beschränkt auf die süd­li­che Nord­see ent­fal­len“, erläu­tert Ulri­ke Rodust, SPD-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te aus dem Fische­rei-Aus­schuss des Euro­päi­schen Par­la­ments. mehr…

Fischerei

Fischereiabkommen mit Marokko droht das Aus

Da das EU-Fische­rei­ab­kom­men mit Marok­ko die Gewäs­ser der West­sa­ha­ra umfasst, ist es nach Auf­fas­sung des Gene­ral­an­walts ungül­tig. Der Euro­päi­sche Gerichts­hof muss prü­fen, ob das Fische­rei­ab­kom­men EU-Marok­ko mit dem Völ­ker­recht im Ein­klang steht, da Marok­ko einen gro­ßen Teil der West­sa­ha­ra besetzt. mehr…

Fischerei/Pressemitteilung

Aalverordnung umsetzen statt Fangverbot erlassen

Minis­ter beschlie­ßen Fang­quo­ten für die Nord­see

Der Fische­rei­rat der Euro­päi­schen Uni­on wird am Diens­tag, 12. Dezem­ber 2017, die Nord­see­fang­quo­ten für das Jahr 2018 fest­le­gen. Die Fische­rei­mi­nis­ter müs­sen dabei auch über ein von der EU-Kom­mis­si­on vor­ge­schla­ge­nes Aal­fang-Ver­bot ent­schei­den. „Der euro­päi­sche Aal muss drin­gend bes­ser geschützt wer­den, das ist unbe­strit­ten. Ein völ­li­ges Fang­ver­bot wür­de aber nicht nur die Aal­fi­scher vor exis­ten­zi­el­le Pro­ble­me stel­len. Auch das star­ke ehren­amt­li­che Enga­ge­ment beim geziel­ten Aus­set­zen jun­ger Aale zum Bestands­auf­bau wäre damit gefähr­det“, warnt die SPD-Abge­ord­ne­te Ulri­ke Rodust aus dem Fische­rei-Aus­schuss des Euro­pa­par­la­ments. „Ein­schrän­kun­gen in der See­fi­sche­rei muss die EU des­halb mit Augen­maß fas­sen.“ mehr…

Ulrike Rodust

Europäisches Parlament/Fischerei/Pressemitteilung

Klare Regeln — auch nach dem Brexit

EU-Eini­gung auf neu­es Nord­see-Manage­ment

Auch nach dem Brex­it muss die Nord­see-Fische­rei nach­hal­tig blei­ben. Ver­tre­ter der EU-Mit­glied­staa­ten, des Euro­päi­schen Par­la­ments und der EU-Kom­mis­si­on haben sich in der Nacht zu Frei­tag, 8. Dezem­ber 2017, auf einen neu­en Manage­ment­plan geei­nigt. „Bei der Nord­see-Fische­rei wird es kla­re Vor­ga­ben für das Ver­hält­nis zu Dritt­län­dern, wie Nor­we­gen und bald Groß­bri­tan­ni­en geben. Das hat das Ver­hand­lungs­team des Euro­päi­schen Par­la­ments durch­set­zen kön­nen. Damit stel­len wir sicher, dass auch zukünf­tig gemein­sam bewirt­schaf­te­te Bestän­de nicht über die im Nord­see­plan beschlos­se­nen Höchst­men­gen hin­aus befischt wer­den dür­fen“, erläu­tert die SPD-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ulri­ke Rodust, die als Bericht­erstat­te­rin auf Sei­ten des Euro­päi­schen Par­la­ments für den Nord­see­plan ver­ant­wort­lich ist. mehr…

Europäisches Parlament/Fischerei/Pressemitteilung

Gesamteuropäische Lösung für den Aal notwendig

Fische­rei­mi­nis­ter müs­sen bei den Manage­ment­plä­nen drin­gend ihre Haus­auf­ga­ben machen

Die Fische­rei­mi­nis­ter der Euro­päi­schen Uni­on haben sich am Diens­tag­mor­gen auf die Ost­see­fang­quo­ten für 2018 geei­nigt. In den rund 20-stün­di­gen Ver­hand­lun­gen in Luxem­burg ver­stän­dig­ten sich die Minis­ter unter ande­rem dar­auf, die erlaub­te Fang­men­ge für Hering in der west­li­chen Ost­see um 39 Pro­zent zu sen­ken.

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Europäisches Parlament/Fischerei/Pressemitteilung

Fangverbot für die Ostsee wird den Aal nicht retten

EU-Minis­ter für Land­wirt­schaft und Fische­rei ent­schei­den über Fisch­fang­quo­ten

Bei ihrem Tref­fen am Mon­tag und Diens­tag in Luxem­burg wol­len die Land­wirt­schafts- und Fische­rei­mi­nis­ter nicht nur ent­schei­den, wie­viel Hering, Dorsch, Schol­le, Lachs und Sprot­te im kom­men­den Jahr in der Ost­see gefischt wer­den dür­fen. Die EU-Kom­mis­si­on hat­te im Som­mer zudem vor­ge­schla­gen, auch den Aal in die Quo­ten­ver­ord­nung für die Ost­see auf­zu­neh­men und ab 2018 die Aal­fi­sche­rei in der gesam­ten Ost­see zu ver­bie­ten. mehr…

Fischerei/Integrierte Meerespolitik

EU muss Vorreiter beim Meeresschutz sein

Plas­tik­müll, Kli­ma­wan­del, Ver­saue­rung, Über­fi­schung – Die Lis­te der Bedro­hun­gen für unse­re Ozea­ne ist lang. Für Minis­ter und hoch­ran­gi­ge Ver­tre­ter aus über hun­dert Staa­ten sind sie die The­men der „Unser Oze­an Kon­fe­renz“, die am Frei­tag auf Mal­ta zu Ende geht. Anläss­lich der vier­ten Auf­la­ge der 2014 ins Leben geru­fe­nen inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz­rei­he erwar­tet die schles­wig-hol­stei­ni­sche SPD-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ulri­ke Rodust end­lich kon­kre­te Schrit­te, mit denen der welt­weit wach­sen­den öko­lo­gi­schen und sozio-öko­no­mi­schen Bedro­hung begeg­net wird. Die fische­rei­po­li­ti­sche Spre­che­rin der SPD-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­ten erklärt dazu: „Die Belas­tun­gen, die aus unse­rem oft viel zu leicht­fer­ti­gen Umgang mit den Mee­ren resul­tie­ren, haben schon jetzt schwer­wie­gen­de Kon­se­quen­zen. Und die machen nicht vor Gren­zen halt. Des­halb ist es rich­tig und wich­tig, dass Mee­res­schutz auch durch Kon­fe­ren­zen, wie die jetzt von der EU orga­ni­sier­te, inter­na­tio­nal als The­ma gesetzt wird. mehr…

Europäisches Parlament

Handel mit Kleinwaffen und leichten Waffen kontrollieren

Zum ers­ten Mal seit dem Ende des Kal­ten Krie­ges 1990 hat der welt­wei­te Waf­fen­han­del wie­der deut­lich zuge­legt. Die USA, Russ­land und die Euro­päi­sche Uni­on sind dabei die trei­ben­den Akteu­re. Gleich­zei­tig ster­ben jähr­lich eine hal­be Mil­li­on Men­schen durch die auf über knapp 900 Mil­lio­nen geschätz­ten Klein- und Leicht­waf­fen wie Maschi­nen­pis­to­len, Revol­ver, Minen und Hand­gra­na­ten. Auf die­se bedroh­li­chen Fak­ten und erschre­cken­de Ent­wick­lun­gen weist mein Bericht hin, der in die­ser Woche bei der Ple­nar­ta­gung der Euro­Lat-Ver­samm­lung in San Sal­va­dor abge­stimmt wur­de. mehr…

Fischerei

FISH-NEWS

Aktu­el­les aus dem Aus­schuss

Neben dem Bericht über die Aus­schuss­rei­se im Juli nach Meck­len­burg-Vor­pom­mern, bei der wir u.a. das Thü­nen-Insti­tut, die Frei­zeit­fi­scher in War­ne­mün­de und den ver­ar­bei­ten­den Betrieb Euro­bal­tic in Sass­nitz besucht haben, war vor allem der Bericht der Kom­mis­si­on zum Zustand der Bestän­de inter­es­sant. Einer­seits sind vie­le posi­ti­ve Ent­wick­lun­gen zu ver­zeich­nen und mehr und mehr Bestän­de wer­den gemäß dem höchst­mög­li­chen Dau­er­er­trag bewirt­schaf­tet. Ande­rer­seits gibt es jedoch noch zahl­rei­che daten­ar­me Bestän­de, bei denen die wis­sen­schaft­li­che Grund­la­ge für die Fest­le­gung von Fang­mög­lich­kei­ten fehlt. Außer­dem lei­den beson­ders die Bestän­de im Mit­tel­meer noch unter mas­si­ver Über­fi­schung. Es bleibt also noch eine gan­ze Men­ge zu tun, bis die euro­päi­sche Fische­rei wirk­lich nach­hal­tig ist. mehr…

Fischerei/Pressemitteilung

Vor dem Brexit Klarheit schaffen

Neu­er Manage­ment­plan für die Nord­see­fi­sche­rei

Die bri­ti­sche Regie­rung erhebt nach dem Brex­it exklu­si­ven Anspruch auf der­zeit gemein­sam genutz­te Fisch­be­stän­de der EU in der Nord­see. Das Euro­päi­sche Par­la­ment will auch des­halb zügig einen neu­en Manage­ment­plan für die dor­ti­ge Fische­rei ver­han­deln. Dafür stimm­te eine Mehr­heit des Ple­nums am Don­ners­tag. „Der Brex­it rückt näher, des­halb müs­sen wir den Ver­hand­lungs­füh­rern mit dem Nord­see­plan schnellst­mög­lich eine soli­de Grund­la­ge an die Hand geben. Ich bin erleich­tert, dass wir nun rasch in die Ver­hand­lun­gen mit dem Rat dar­über ein­stei­gen kön­nen. Die Brex­it-Gesprä­che kön­nen das Nord­see-Manage­ment dras­tisch beein­flus­sen“, erläu­tert die SPD-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ulri­ke Rodust, die als Bericht­erstat­te­rin auf Sei­ten des Euro­päi­schen Par­la­ments für den Nord­see­plan ver­ant­wort­lich ist. mehr…