Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

21. Mai 2014

Europawahl 2014
SPD ankreuzen = Rodust wählen

Der Grund dafür, dass Ulrike Rodust Name nicht auf dem Wahlzettel steht ist, dass es bei den Wahlen zum Europäischen Parlament keine Direktmandate gibt, wie man sie aus dem Bundes- oder Landtag kennt, sondern dass ausschließlich eine Liste gewählt wird. Die SPD tritt bei den Europawahlen mit einer gemeinsamen Bundesliste an, die gewährleistet, dass die Bürgerinnen und Bürger aus allen Regionen Deutschlands möglichst gerecht repräsentiert werden.

Als schleswig-holsteinische Spitzenkandidatin steht Ulrike Rodust auf Platz 12 der SPD-Bundesliste. Bei aktuell 23 SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament ist das ein sehr aussichtsreicher Listenplatz. Allerdings ist sie mit diesem Platz nicht namentlich auf dem Wahlzettel zu finden – auf dem sind nur die ersten zehn Kandidaten mit Namen vertreten.

CDU und CSU müssen mit Landeslisten antreten, weil nicht zwei Parteien eine gemeinsame Liste bilden können. Das ist für den Wähler natürlich ganz attraktiv, weil er dann Namen aus seinem Bundesland auf dem Stimmzettel sieht, hat aber den Nachteil, dass eventuell nicht alle Regionen auch Chancen haben, im Europäischen Parlament vertreten zu sein.

Auf dem Wahlzettel, den die Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner am 25. Mai 2014 ausgehändigt bekommen, steht also bei der CDU der schleswig-holsteinische Spitzenkandidat auf Platz 1, bei den Sozialdemokraten der bundes- und europaweite Spitzenkandidat Martin Schulz.

Das heißt: Wer Ulrike Rodust wählen will, kreuzt auf dem Wahlzettel die SPD an.

Schlagwörter:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.