Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

18. Juni 2015

Allgemein
Grexit vermeiden

By: heipei - CC BY-SA 2.0

Es muss alles Notwendige unternommen werden um einen möglichen Grexit – also das Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone – zu vermeiden. Das machte der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, Gianni Pittella vor den Krisentreffen von Europäischer Zentralbank und Eurogruppe am Mittwoch und Donnerstag deutlich: „Die Sozialdemokratische Fraktion lehnt jedes Szenario eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone ab. Der mögliche Domino-Effekt eines solchen Grexits hätte verheerende Folgen für ganz Europa. Alle an diesem Prozess mitwirkenden Parteien haben eine gemeinsame Verantwortung, einen umfassenden Kompromiss für die europäischen Bürgerinnen und Bürger zu finden – eine politische Vereinbarung, die in der Lage ist, die Integrität der Eurozone zu gewährleisten und Europa zu retten.

Wir müssen alles Notwendige unternehmen, um in den kommenden Tagen zu dieser Einigung zu gelangen.

Die griechische Regierung muss mit konkreten Reformvorschlägen aufwarten, die angewendet werden müssen. Die Integrität der Eurozone hängt auch von der Bereitschaft der Regierung Tsipras ab, ihren Verpflichtungen nachzukommen.

Wir fordern auch alle internationalen Gläubiger – und insbesondere den Internationalen Währungsfonds – auf, bei ihren Forderungen Flexibilität zu zeigen und sich an ihre früheren Verpflichtungen zu halten, speziell an jene vom November 2012 über einen Schuldenerlass. Es ist offensichtlich, dass der derzeitige Verschuldungsstand Griechenlands untragbar ist.

Niemand darf mit dem Feuer spielen. Es ist die Zukunft Europas, die hier auf dem Spiel steht.“

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