Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

9. Mai 2016

Europäisches Parlament
09. Mai 2016: Meine Rede zur Rückverfolgbarkeit von Fischerei- und Aquakulturerzeugnissen

Frau Prä­si­den­tin! Die Erkennt­nis­se der Stu­die einer Umwelt-NGO rei­hen sich in eine lan­ge, trau­ri­ge Rei­he des Miss­brauchs bei der Dekla­rie­rung von Lebens­mit­teln. Die Euro­päi­sche Uni­on hat hohe Ver­brau­cher­schutz­stan­dards. Die­se sind jedoch lei­der nur so gut wie ihre Umset­zung. Daher brau­chen wir mehr Wis­sen dar­über, wo in der Han­dels­ket­te getrickst wird. An Ver­kaufs­stel­len und in Restau­rants selbst müs­sen die Mit­glied­staa­ten stren­ger kon­trol­lie­ren, dass dem Kun­den kein fal­scher Fisch auf­ge­tischt wird. Zudem muss ein ver­bes­ser­tes Sys­tem der Rück­ver­folg­bar­keit ver­mei­den, dass es über­haupt zu Fehl­de­kla­rie­run­gen kom­men kann. In die­sen Punk­ten unter­stüt­ze ich die Ent­schlie­ßung. Ein­zig den Ruf nach einem Min­dest­stan­dard für eine euro­päi­sche Umwelt­kenn­zeich­nung sehe ich kri­tisch. Wir haben mit MSC ein welt­weit aner­kann­tes Zer­ti­fi­zie­rungs­sys­tem mit hohen Stan­dards für nach­hal­ti­ge Fische­rei­er­zeug­nis­se. Ein neu­es Sys­tem ist daher über­flüs­sig und wür­de womög­lich nied­ri­ge­re Stan­dards zugrun­de legen.

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