Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

11. Oktober 2016

Fischerei/Pressemitteilung
Dorschfischer in der Krise unterstützen

Nach der einstimmigen Entscheidung der Fischereiminister vom Montagabend steht fest, dass den Dorschfischern an der westlichen Ostseeküste für das kommende Jahr eine Quotenkürzung von 56 Prozent bevorsteht. Die Fischereiminister blieben damit unter der wissenschaftlichen Forderung, die Quote für den westlichen Dorsch um über 80 Prozent zu senken. „Da der Fischereirat darüber hinaus allerdings auch Einschränkungen der Angelfischerei beschlossen hat, ist eine geringere Quotenkürzung vertretbar und war auch zu erwarten“, erläutert die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust. Die SPD-Fischereipolitikerin hatte allerdings mindestens „mit einem Wert in den Sechzigern“ gerechnet. „Es bleibt zu hoffen, dass die Kombination der beiden Maßnahmen ausreicht, um die Dorschbestände zügig wieder aufzubauen.“ Bis das geschehen ist, gälte es jetzt, die Berufsfischerei durch die Krise zu bringen. „Für die Ostseefischerei sind der Bestandsrückgang des Dorschs und die daraus resultierende Quotenkürzung eine Katastrophe“, weiß Rodust. „Ich bin deshalb froh, dass es mit dem im Sommer verabschiedeten Ostseemanagementplan die Möglichkeit gibt, unsere Fischer in dieser schwierigen Situation zu unterstützen. Die Bereitschaft dafür ist da, die Mittel auch.“ Dies sei ein zentrales Ergebnis der von ihr im Sommer organisierten Runden Tische zur Ostseefischerei gewesen. „Jetzt muss mit Hochdruck an den entsprechenden Programmen gearbeitet werden, damit das Geld auch schnellstmöglich bei den Fischern ankommt“, fordert Rodust.

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