Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

6. Oktober 2017

Fischerei/Integrierte Meerespolitik
EU muss Vorreiter beim Meeresschutz sein

© European Union , 2017

Plastikmüll, Klimawandel, Versauerung, Überfischung – Die Liste der Bedrohungen für unsere Ozeane ist lang. Für Minister und hochrangige Vertreter aus über hundert Staaten sind sie die Themen der „Unser Ozean Konferenz“, die am Freitag auf Malta zu Ende geht. Anlässlich der vierten Auflage der 2014 ins Leben gerufenen internationalen Konferenzreihe erwartet die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust endlich konkrete Schritte, mit denen der weltweit wachsenden ökologischen und sozio-ökonomischen Bedrohung begegnet wird. Die fischereipolitische Sprecherin der SPD-Europaabgeordneten erklärt dazu: „Die Belastungen, die aus unserem oft viel zu leichtfertigen Umgang mit den Meeren resultieren, haben schon jetzt schwerwiegende Konsequenzen. Und die machen nicht vor Grenzen halt. Deshalb ist es richtig und wichtig, dass Meeresschutz auch durch Konferenzen, wie die jetzt von der EU organisierte, international als Thema gesetzt wird.

Aber wir müssen endlich weg von den freiwilligen Absichtserklärungen und durch konkrete Abkommen die internationalen Meere schützen. Der Europäischen Union kommt hier eine besondere Verantwortung zu. In der gemeinsamen EU-Fischereipolitik haben wir die übernommen und uns verpflichtet, auch jenseits unserer eigenen Gewässer nachhaltige Fischerei zu fördern. Denn gerade für Entwicklungsländer ist dies ebenso wie eine nachhaltige Meerespolitik eine Frage des Überlebens. Doch auch bei den Themen Meeresverschmutzung, Klimawandel, nachhaltige blaue Wirtschaft und maritime Sicherheit brauchen wir schnell konkrete Ergebnisse. Die nun von der Kommission angekündigte Bereitstellung von über 550 Millionen Euro für EU-Initiativen weist in die richtige Richtung.“

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