Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

28. April 2017

Allgemein
Fischerei in Gebieten in äußerster Randlage

Ulrike Rodust (Foto: S.Perrine)

Sowohl Frankreich, als auch Spanien und Portugal verfügen über Hoheitsgebiete, die weit vom europäischen Kontinent entfernt liegen. Diese „Gebiete in äußerster Randlage“ sind dadurch fester Bestandteil der Europäischen Union. Aufgrund ihrer besonderen geografischen Lage und der damit verbundenen Schwierigkeiten, müssen aber Teile der EU-Politik an ihre besondere Situation angepasst werden. Am Donnerstag hat das EU-Parlament meinen Bericht zur Bewirtschaftung der Fischereiflotten in diesen Gebieten angenommen. Darin habe ich versucht, die bestmöglichen Vorschläge zu erarbeiten, um die Potentiale der dortigen Fischerei auszuschöpfen. Leider wurde ein Änderungsantrag vom Plenum angenommen, dem ich nicht zustimmen konnte. Ich bedauere die Tatsache, dass dieser Änderungsantrag Hoffnungen nach finanzieller Förderung von Schiffsneubauten weckt, die meiner Meinung nach nicht erfüllt werden können. Das Ergebnis ist weder kohärent mit der reformierten Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) noch mit dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF). Ich bezweifle daher, dass es einer rechtlichen Prüfung Stand hält. Der Schwerpunkt sollte vielmehr auf dem Ziel der GFP liegen, Bestände und Fischereien nachhaltig zu bewirtschaften.

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