Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

als sozialdemokratische Abgeordnete im Europäischen Parlament arbeite ich zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen an einem Europa, das nicht aufhört für Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Vielfalt einzutreten. Soziale Gerechtigkeit, Arbeitsplätze und Wachstum, Menschenrechte, Verbraucherrechte, nachhaltige Entwicklung, Finanzmarktreformen und verantwortungsvolle Handelspolitik bleiben deshalb auch in dieser Legislaturperiode die wichtigen Themen für uns.
Als Koordinatorin meiner Fraktion im Fischereiausschuss und als stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss möchte ich Sie hier vor allem auch über Aktuelles aus diesen Politikbereichen informieren.


Ihre Ulrike Rodust

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Integrierte Meerespolitik

Arktis – Umwelt und Artenvielfalt schützen

EU-Strategie soll nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und Biodiversität sichern

„Schnell müssen jetzt internationale Standards für Schiffsemissionen in der Region festgeschrieben werden. Außerdem brauchen wir die klare Ausweisung von EU-Mitteln für die Arktispolitik“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust zu dem am Mittwoch von der EU-Kommission vorgestellten Arktisplan. mehr…

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Landwirtschaft/Veranstaltung

Glyphosat in aller Munde

Die Debatte um eine erneute Zulassung des Pflanzengifts Glyphosat hat spätestens mit dem Nachweis des umstrittenen Pestizids in verschiedenen Biersorten eine breitere Öffentlichkeit erreicht. In der aktuell geführten Diskussion geht es nicht nur um die Bewertung unterschiedlicher Studien zur Frage einer krebserregenden Wirkung von Glyphosat. Auch andere negative Einflüsse auf Mensch und Umwelt gilt es zu berücksichtigen. mehr…

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Europäisches Parlament/Fischerei

Strengere Regeln für die internationale Fischerei

Das neue Fischereiabkommen mit Mauretanien soll Standards bei allen weiteren Fischereiabkommen mit Drittstaaten setzen. Das machten die Abgeordneten des europäischen Parlaments am Dienstag mit der Annahme einer entsprechenden Resolution deutlich, in der sie die Nachhaltigkeit und Transparenz des Abkommens würdigten. Alle bilateralen und multilateralen Handelsabkommen die die EU verhandelt, müssen sicherstellen, dass nur Fisch und Fischereiprodukte auf den europäischen Markt gelangen, die unter ökologisch und sozial nachhaltigen Bedingungen gefangen und produziert wurden. mehr…

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Allgemein

Anschläge in Brüssel

Meine Gedanken sind bei den Opfern der Terroranschläge, die am Dienstag Brüssel erschüttert haben. Herzlichen Dank für die Nachfragen: Mir persönlich und meinen Mitarbeitern geht es gut. Wir hatten schon vor der Explosion in der benachbarten Metrostation das Europäische Parlament erreicht. Es finden hier Sitzungen statt, aber natürlich sind wir alle sehr geschockt und aufgebracht. Wir müssen abwarten, wie es weiter geht.

 

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Allgemein

Einigung auf Mehrjahresplan für die Ostsee-Fischerei

„Die Fischerei in der Ostsee ist mit der Einigung auf den Mehrjahresplan grundlegend neu geregelt. Die Reform hält Kurs“, hofft SPD-Fischereiexpertin Ulrike Rodust. Auf einen Ostsee-Bewirtschaftungsplan für Dorsch, Hering und Sprotte haben sich Verhandlungsführer von Europäischem Parlament, EU-Kommission und Rat am späten Dienstagabend in Brüssel geeinigt. „Bisher haben die Fischereiminister regelmäßig viel zu hohe Fangquoten beschlossen, die zur negativen Entwicklung der Fischbestände geführt haben. Darunter litten wegen geringerer Erträge und Einkünfte auch die Fischer. Zukünftig kann das nicht mehr passieren. Bei der jährlichen Festlegung der Höchstfangmengen muss der Ministerrat nun innerhalb sicherer Grenzen bleiben“, erläutert Rodust, die zum Verhandlungsteam des Europäischen Parlaments gehörte. mehr…

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Veranstaltung/vor Ort

Podiumsdiskussion: Ohne Moos nix los – die EU-Strukturfonds und die Kommunen

Für viele Bürger ist die Europäische Union nur ein abstrakter Begriff. Dabei wirken sich viele ihrer Förderprojekte ganz konkret vor Ort auf die Lebensqualität der Menschen in unserem Bundesland aus. Aber wie können die Kommunen in Schleswig-Holstein noch mehr davon profitieren? Und: wie werden die schleswig-holsteinischen Kommunen europafähiger. Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion zu der ich am Donnerstag ins Kieler Wissenschaftszentrum eingeladen habe. Mit meiner für Regionalpolitik zuständigen Fraktionskollegin Constanze Krehl diskutierten Andreas Köhler vom Kreis Pinneberg, der europapolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion Wolfgang Schulz und etwa 40 Gäste.

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Fischerei/Pressemitteilung

Nur fischen, was nachwächst!

Die Niederländische Ratspräsidentschaft wird am Montag im Fischereirat ihr Arbeitsprogramm für die kommenden Monate vorstellen. Kernthema ist ein Vorschlag zur nachhaltigen Bewirtschaftung europäischer Außenflotten.  „Unsere Fischerei darf weder die Umwelt zerstören noch lokale Fischer in Nicht-EU-Staaten in den Ruin treiben“, erklärt die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust vor dem Treffen der Fischereiminister. „Wir haben uns in der Fischerei-Reform zu einer nachhaltigen Fischerei bekannt. Das galt ausdrücklich nicht nur für europäische Gewässer! mehr…

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Fischerei

Im Zeichen des Fisches

Wieso musste Fallou seine Heimat verlassen? Warum arbeitet der Vater des neuen Freundes nicht mehr als Fischer? Fragen, denen die beiden jungen Schleswig-Holsteiner Nina und Jan in dem Comic „Im Zeichen des Fisches“ nachgehen. Der Kieler Comic-Zeichner Volker Sponholz zeigt seinen Leserinnen und Lesern darin auf, wie sich Entscheidungen europäischer Politik ebenso wie die jedes einzelnen Konsumenten auswirken – und das weit über den eigenen Kontinent hinaus. Der von mir herausgegebene Comic kann online abgerufen oder über mein Kieler Europabüro bezogen werden.

EuropaDialog Lübeck

Veranstaltung/vor Ort

Wege aus der wirtschaftlichen Krise Europas

Wie schafft es Europa, sich wirtschaftlich zu erholen? Wie gelingt es, die wirtschaftliche Union und die soziale Union zu gleichberechtigten Pfeilern der EU zu machen? Diese und andere Fragen haben wir am Donnerstagabend bei einer Podiumsdiskussion zur Zukunft der Europäischen Wirtschaftspolitik erörtert. Im „Dat Hoghehus“ in Lübeck konnte ich dazu Dr. Joachim Schuster, MdEP aus Bremen und Mitglied in den Ausschüssen für Internationalen Handel sowie für Beschäftigung und Soziales, den Vorsitzenden des DGB Nord, Uwe Polkaehn und Werner Koopmann von der IHK Schleswig-Holstein begrüßen.

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Fischerei/Pressemitteilung

Keine Einigung zum Ostseemanagementplan

Europäisches Parlament, EU-Kommission und Rat konnten sich auch in der letzten Verhandlungsrunde des zu Ende gehenden Jahres nicht auf einen Mehrjahresplan für die Ostseefischerei einigen. Die Verhandlungsführer gingen am Donnerstag in Straßburg erneut ohne ein abschließendes Ergebnis auseinander. Ein Bewirtschaftungsplan für Dorsch, Hering und Sprotte in der Ostsee, der jährliche Höchstfangmengen vorsieht, sollte die Bestände dauerhaft sichern. Nach dem Willen des Europäischen Parlaments muss bis spätestens 2020 eine nachhaltige Befischung erreicht werden, die eine Bestandserhaltung oberhalb des höchstmöglichen Dauerertrags garantiert. „Genau an diesem Punkt war mit dem Rat keine Einigung zu erzielen“, erläutert die SPD-Fischereiexpertin Ulrike Rodust, die zum Verhandlungsteam des Parlaments gehört. mehr…