Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

als sozialdemokratische Abgeordnete im Europäischen Parlament arbeite ich zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen an einem Europa, das nicht aufhört für Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Vielfalt einzutreten. Soziale Gerechtigkeit, Arbeitsplätze und Wachstum, Menschenrechte, Verbraucherrechte, nachhaltige Entwicklung, Finanzmarktreformen und verantwortungsvolle Handelspolitik bleiben deshalb auch in dieser Legislaturperiode die wichtigen Themen für uns.
Als Koordinatorin meiner Fraktion im Fischereiausschuss und als stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss möchte ich Sie hier vor allem auch über Aktuelles aus diesen Politikbereichen informieren.


Ihre Ulrike Rodust

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Integrierte Meerespolitik/Pressemitteilung

Meilenstein für nachhaltige Meeresnutzung

EU-Staaten müssen Richtlinie zur maritimen Raumplanung bis Sonntag umgesetzt haben

„Die Meere werden auf immer vielfältigere und komplexere Weise genutzt – von der Schifffahrt über die Energiegewinnung bis hin zur Erforschung innovativer medizinischer Wirkstoffe und zum Tiefseebergbau. Es ist daher unerlässlich, dass die EU-Mitgliedstaaten zur nachhaltigen Nutzung ihrer Meeresschätze beitragen“, betont die SPD-Fischereiexpertin Ulrike Rodust. Die Frist für die Überführung der EU-Richtlinie zur maritimen Raumplanung in die nationale Gesetzgebung endet am Sonntag, 18. September. mehr…

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Fischerei/Pressemitteilung

Bericht zur Nordseefischerei: Entscheidender Praxistest für Fischereireform

Ulrike Rodust ist am Mittwochnachmittag in Straßburg zur Berichterstatterin für den Mehrjahresplan zur Fischerei in der Nordsee ernannt worden. Die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete ist damit seitens des Europäischen Parlaments federführend verantwortlich für den ersten umfassenden Plan für dieses Meeresbecken.

„Mit dem Nordseemanagementplan steht die reformierte Fischereipolitik vor einem entscheidenden Praxistest, denn die Fischereien in der Nordsee sind sehr komplex“, erläutert Rodust. So nutzten die Schiffe unterschiedliche Fanggeräte um damit eine Mischung verschiedener Arten, wie Kabeljau und Schellfisch, Scholle und Seezunge zu fangen. „Der neue Mehrartenplan soll die Wechselwirkungen in gemischten Fischereien berücksichtigen und als langfristig angelegter Mehrjahresplan sowohl den Erhaltungszustand von Beständen verbessern als auch den Fischern mehr Planungssicherheit ermöglichen“, so Rodust.

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FischNews

Fischerei

FISH-NEWS

Aktuelles aus dem Ausschuss

Am 11. und 12. Juli tagte der Fischereiausschuss im Europäischen Parlament ein letztes Mal vor der parlamentarischen Sommerpause. In der Sitzung  wurden unter anderem die Trilog-Verhandlungen zur Tiefseefischerei und zum Kabeljauplan sowie  des Berichtsentwurfs zur Harmonisierung der Fischereikontrollen angenommen. Daneben gab es eine zweite Aussprache zu den technischen Maßnahmen und die Vorstellung einer Studie zum Thema der limitierenden Arten hinsichtlich der Anlandeverpflichtung in der EU. mehr…

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Fischerei/Pressemitteilung

Erfolgreicher Runder Tisch zur Zukunft der Ostseefischerei

Die jüngsten Zahlen des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) zur kritischen Bestandsentwicklung des westlichen Dorschs und die daraus resultierende Empfehlung, die Fangquote um mehr als 85 Prozent zu reduzieren, stellt die Fischereibetriebe an der Ostsee vor teils existentielle Probleme. Um Politik, Fischerei und Forschung aus den betroffenen Bundesländern und aus dem Bund frühzeitig auch mit der europäischen Ebene kurzzuschließen, hat die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust am Montag (4. Juli 2016) zu einem „Runden Tisch für die Zukunft der Ostseefischerei“ nach Lübeck eingeladen. Rodust freute sich über die konstruktive Diskussion: „Mir war wichtig, alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen. In dieser für viele Fischereibetriebe äußerst kritischen Situation müssen wir miteinander reden statt übereinander. Nur so lassen sich tragfähige Modelle entwickeln, wie die Ostseefischerei diese Krise durchstehen kann.“ mehr…

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Fischerei/Schleswig-Holstein

Schleswig-Holsteinischer Fischereitag 2016

Diskussion im Zeichen der Dorschkrise

Die kritische Nachwuchsentwicklung des westlichen Dorschs und die daraus resultierende wissenschaftliche Empfehlung, die Fangquote um mehr als 85 Prozent zu reduzieren, waren die zentralen Themen des Landesfischereitages am Freitag in Rendsburg. „Die Lage ist dramatisch für die Ostseefischerei. Ich weiß es geht hier für viele Betriebe um die Existenz.“ Vor dem Problem der schlechten Bestandsentwicklung des Dorsches die Augen zu verschließen und wie bisher weiterzumachen, sei aber keine Option, betonte Ulrike Rodust. mehr…

FischNews

Fischerei

FISH-NEWS

Aktuelles aus dem Ausschuss

In der Juni-Tagung des Fischereiausschusses stellte der Generaldirektor der DG Mare die nationalen EMFF-Arbeitsprogramme vor. Außerdem wurde der Verordnungsvorschlag über die nachhaltige Bewirtschaftung der Außenflotten diskutiert und es fand die zweite Aussprache über die Fischerei in Regionen in äußerster Randlage statt. Zu diesem Thema habe ich die Berichterstattung übernommen. Hier das Protokoll der Sitzung: mehr…

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Allgemein/Pressemitteilung

Mehrheit der Briten will die Europäische Union verlassen

Kein guter Tag für Europa – kein guter Tag für Großbritannien
Die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust bedauert den Ausgang des Referendums über den Verbleib Großbritanniens in der EU: „Die Mehrheit der Briten will die Europäische Union verlassen. Das ist kein guter Tag für Europa. Auch wenn Großbritannien ein schwieriger Partner war, ist es traurig, die Briten gehen zu sehen. Für die Schotten, Nordiren und die Millionen Engländer, die sich für den Verbleib in der EU ausgesprochen haben, tut es mir besonders leid: ihnen war klar, dass ein Brexit nicht vorrangig die Europäische Union, sondern vor allem Großbritannien schwächt. Sie müssen nun mit massiven Wohlstandsverlusten rechnen. Ich erwarte jetzt, dass zügig Austrittsverhandlungen aufgenommen werden.“

Europäisches Parlament

22. Juni 2016: Meine Rede zum Mehrjahresplan für die Bestände von Dorsch, Hering und Sprotte in der Ostsee

Frau Präsidentin! Es waren intensive, lange Verhandlungen. Der morgen zur Abstimmung stehende Text zum ersten Mehrjahresplan gemäß der reformierten gemeinsamen Fischereipolitik ist das Ergebnis von acht Trilogen. Es bedurfte einiger Energie, um die Wogen zwischen Rat und uns als Parlament zu glätten. mehr…

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Fischerei/Pressemitteilung

Blaupause für nachhaltige Fischerei

Europäisches Parlament stimmt über Mehrjahresplan für die Ostsee ab
„Mit dem Managementplan für die Ostsee-Fischerei setzen wir um, was wir mit der Fischereireform beschlossen haben: nur noch so viel zu fischen, wie nachwachsen kann. Das ist ein erster wichtiger Schritt zur nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Fischbestände. Jetzt müssen weitere Pläne folgen, die die verantwortungsvolle Nutzung der Ressource Fisch in Europa festschreiben“, fordert die SPD-Fischereiexpertin Ulrike Rodust. „Die Mehrjahrespläne sind an wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichtet. Sie sind das Rückgrat der neuen europäischen Fischereipolitik“, erläutert Rodust. mehr…

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Fischerei/Pressemitteilung

Stellungnahme zu den ICES-Empfehlungen

Die Fischer müssen im kommenden Jahr mit sinkenden Fangquoten für einzelne Fischbestände in der Ostsee rechnen. Die Wissenschaftler des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) haben am Dienstag eine entsprechende Empfehlung abgegeben. Ihren Zahlen nach muss besonders der Dorsch in der westlichen Ostsee geschont werden. Die verbindlichen Quoten werden im Herbst vom EU-Ministerrat beschlossen, der allerdings an die Vorgaben des Ostseemanagementplans gebunden ist. Diesen wird das Europäische Parlament voraussichtlich in der zweiten Plenarsitzung im Juni verabschieden. mehr…