Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

Allgemein

Ende der Roaminggebühren

Seit Don­ners­tag ent­fal­len für Rei­sen­de in der Euro­päi­schen Uni­on die Roa­ming­ge­büh­ren. Wer auf Rei­sen inner­halb der EU mit sei­nem Mobil­te­le­fon SMS schreibt, Daten­diens­te nutzt oder tele­fo­niert, zahlt dafür nicht mehr als zu Hau­se. Bis­her muss­ten EU-Bür­ger oft dras­ti­sche Auf­schlä­ge in Kauf neh­men, wenn sie im Urlaub oder auf Geschäfts­rei­se tele­fo­nie­ren oder sur­fen woll­ten. mehr…

Feierliche Zeremonie zu 60 Jahren Römische Verträge

„Gro­ße Jah­res­ta­ge brin­gen uns dazu, zurück­zu­bli­cken auf den zurück­ge­le­ge­ten Weg und unse­ren Fort­schritt.  Dies gibt uns aber auch die Mög­lich­keit, die Vor­aus­sicht derer zu wür­di­gen, die die­sen Weg für uns ein­ge­schla­gen haben. Gera­de zu die­sem kri­ti­schen Zeit­punkt in unse­rer Geschich­te, müs­sen wir uns auch die Fra­ge stel­len, wie wir wei­ter vor­an kom­men wol­len zu einer hel­len Zukunft.“ mehr…

Weißbuch zur Zukunft der EU

Ob beim The­ma Flücht­lings­kri­se, bei den wirt­schaft­li­chen und sozia­len Ungleich­hei­ten in der Euro­zo­ne oder bei Welt­han­del und Ver­tei­di­gung: Euro­pas Bür­ge­rin­nen und Bür­ger haben zu Recht die Erwar­tung, dass die Euro­päi­sche Uni­on Lösun­gen für die drän­gen­den Pro­ble­me unse­rer Zeit fin­det. Wel­chen Bei­trag dazu das Weiß­buch zur Zukunft der EU leis­ten kann, das die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on am 1. März vor­ge­stellt hat, wer­den nun die SPD-Abge­ord­ne­ten im Euro­päi­schen Par­la­ment prü­fen. Das Papier erscheint im Vor­feld der Fei­er­lich­kei­ten zum 60. Jah­res­tag der Römi­schen Ver­trä­ge am 25. März, bei denen die Wei­chen für die EU neu gestellt wer­den sol­len und beinhal­tet fünf Sze­na­ri­en zur Wei­ter­ent­wick­lung der EU. mehr…

Meine Entscheidung zu CETA im Europäischen Parlament

Die Ver­hand­lun­gen zu CETA haben einen lan­gen Weg hin­ter sich – nun haben sie ihren vor­läu­fi­gen Abschluss gefun­den, denn das Euro­pa­par­la­ment hat über das euro­pä­isch-kana­di­sche Frei­han­dels­ab­kom­men abge­stimmt. Auch ich habe im Ple­num für CETA gestimmt und die Grün­de für die­se Ent­schei­dung, möch­te ich hier gern dar­le­gen. mehr…

Mehrheit der Briten will die Europäische Union verlassen

Kein guter Tag für Euro­pa – kein guter Tag für Groß­bri­tan­ni­en
Die schles­wig-hol­stei­ni­sche SPD-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ulri­ke Rodust bedau­ert den Aus­gang des Refe­ren­dums über den Ver­bleib Groß­bri­tan­ni­ens in der EU: „Die Mehr­heit der Bri­ten will die Euro­päi­sche Uni­on ver­las­sen. Das ist kein guter Tag für Euro­pa. Auch wenn Groß­bri­tan­ni­en ein schwie­ri­ger Part­ner war, ist es trau­rig, die Bri­ten gehen zu sehen. Für die Schot­ten, Nord­iren und die Mil­lio­nen Eng­län­der, die sich für den Ver­bleib in der EU aus­ge­spro­chen haben, tut es mir beson­ders leid: ihnen war klar, dass ein Brex­it nicht vor­ran­gig die Euro­päi­sche Uni­on, son­dern vor allem Groß­bri­tan­ni­en schwächt. Sie müs­sen nun mit mas­si­ven Wohl­stands­ver­lus­ten rech­nen. Ich erwar­te jetzt, dass zügig Aus­tritts­ver­hand­lun­gen auf­ge­nom­men wer­den.“

Atomkraft nicht mit EU-Geldern fördern!

Die SPD-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­ten bestehen dar­auf, die Gel­der aus dem Euro­päi­schen Fonds für Stra­te­gi­sche Inves­ti­tio­nen (EFSI) nach­hal­tig zu ver­wen­den und nicht um die Atom­kraft in Euro­pa zu stär­ken. Das mach­te der Vor­sit­zen­de der Euro­pa-SPD und Bericht­erstat­ter für den EFSI, Udo Bull­mann, am Mitt­woch deut­lich. mehr…

Der Koch muss halten, was die Karte verspricht!

Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te for­dern bes­se­re Rück­ver­folg­bar­keit von Fische­rei-Erzeug­nis­sen
Wer Kabel­jau bestellt, muss sich sicher sein kön­nen, dass ihm kein Pan­gasi­us vor­ge­setzt wird. Um dies über­all in Euro­pa zu gewähr­leis­ten, hat das Euro­päi­sche Par­la­ment stren­ge­re und bes­ser kon­trol­lier­te Vor­schrif­ten der Eti­ket­tie­rung von Erzeug­nis­sen aus der Fische­rei gefor­dert. mehr…

Europawoche: Es ist Zeit, für Europa zu kämpfen

Alle Men­schen, die an das euro­päi­sche Modell für die Siche­rung von Zusam­men­halt und Frie­den glau­ben, sind auf­ge­ru­fen sich zu Euro­pa zu beken­nen. Das mach­te auch der Prä­si­dent des Euro­päi­schen Par­la­ments Mar­tin Schulz zur Eröff­nung der Mai-Ple­nar­ta­gung am Mon­tag in Straß­burg deut­lich. mehr…

Anschläge in Brüssel

Mei­ne Gedan­ken sind bei den Opfern der Ter­ror­an­schlä­ge, die am Diens­tag Brüs­sel erschüt­tert haben. Herz­li­chen Dank für die Nach­fra­gen: Mir per­sön­lich und mei­nen Mit­ar­bei­tern geht es gut. Wir hat­ten schon vor der Explo­si­on in der benach­bar­ten Metro­sta­ti­on das Euro­päi­sche Par­la­ment erreicht. Es fin­den hier Sit­zun­gen statt, aber natür­lich sind wir alle sehr geschockt und auf­ge­bracht. Wir müs­sen abwar­ten, wie es wei­ter geht.

 

Einigung auf Mehrjahresplan für die Ostsee-Fischerei

„Die Fische­rei in der Ost­see ist mit der Eini­gung auf den Mehr­jah­res­plan grund­le­gend neu gere­gelt. Die Reform hält Kurs“, hofft SPD-Fische­rei­ex­per­tin Ulri­ke Rodust. Auf einen Ost­see-Bewirt­schaf­tungs­plan für Dorsch, Hering und Sprot­te haben sich Ver­hand­lungs­füh­rer von Euro­päi­schem Par­la­ment, EU-Kom­mis­si­on und Rat am spä­ten Diens­tag­abend in Brüs­sel geei­nigt. „Bis­her haben die Fische­rei­mi­nis­ter regel­mä­ßig viel zu hohe Fang­quo­ten beschlos­sen, die zur nega­ti­ven Ent­wick­lung der Fisch­be­stän­de geführt haben. Dar­un­ter lit­ten wegen gerin­ge­rer Erträ­ge und Ein­künf­te auch die Fischer. Zukünf­tig kann das nicht mehr pas­sie­ren. Bei der jähr­li­chen Fest­le­gung der Höchst­fang­men­gen muss der Minis­ter­rat nun inner­halb siche­rer Gren­zen blei­ben“, erläu­tert Rodust, die zum Ver­hand­lungs­team des Euro­päi­schen Par­la­ments gehör­te. mehr…