Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

Europäisches Parlament

Hier berich­te ich über mei­ne Arbeit im Euro­päi­schen Par­la­ment. Und da ich Mit­glied des Fische­rei­aus­schus­ses bin, liegt der Schwer­punkt der meis­ten Arti­kel auf dem The­ma Fische­rei­po­li­tik und inte­grier­te Mee­res­po­li­tik.

Eine Über­sicht über mei­ne Reden im Euro­päi­schen Par­la­ment fin­den Sie hier.

Europäisches Parlament spricht sich gegen Elektrofischerei aus

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat am Diens­tag, 16. Janu­ar 2018, fest­ge­legt, mit wel­chen Fang­me­tho­den, in wel­chen Gebie­ten und Zeit­räu­men künf­tig in der Euro­päi­schen Uni­on gefischt wer­den soll. Zur Abstim­mung stan­den eben­falls Rege­lun­gen zur Beschrän­kun­gen und zum Ver­bot bestimm­ter Fang­ge­rä­te. „Der Fisch­fang mit­tels elek­tri­scher Impul­se ist beson­ders umstrit­ten. Seit mehr als elf Jah­ren gibt es Aus­nah­men vom Ver­bot der Elek­tro­fi­sche­rei. Jetzt hat das Par­la­ment dafür gestimmt, dass auch die­se Aus­nah­me­ge­neh­mi­gun­gen zu For­schungs­zwe­cken beschränkt auf die süd­li­che Nord­see ent­fal­len“, erläu­tert Ulri­ke Rodust, SPD-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te aus dem Fische­rei-Aus­schuss des Euro­päi­schen Par­la­ments. mehr…

Ulrike Rodust

Klare Regeln — auch nach dem Brexit

EU-Eini­gung auf neu­es Nord­see-Manage­ment

Auch nach dem Brex­it muss die Nord­see-Fische­rei nach­hal­tig blei­ben. Ver­tre­ter der EU-Mit­glied­staa­ten, des Euro­päi­schen Par­la­ments und der EU-Kom­mis­si­on haben sich in der Nacht zu Frei­tag, 8. Dezem­ber 2017, auf einen neu­en Manage­ment­plan geei­nigt. „Bei der Nord­see-Fische­rei wird es kla­re Vor­ga­ben für das Ver­hält­nis zu Dritt­län­dern, wie Nor­we­gen und bald Groß­bri­tan­ni­en geben. Das hat das Ver­hand­lungs­team des Euro­päi­schen Par­la­ments durch­set­zen kön­nen. Damit stel­len wir sicher, dass auch zukünf­tig gemein­sam bewirt­schaf­te­te Bestän­de nicht über die im Nord­see­plan beschlos­se­nen Höchst­men­gen hin­aus befischt wer­den dür­fen“, erläu­tert die SPD-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ulri­ke Rodust, die als Bericht­erstat­te­rin auf Sei­ten des Euro­päi­schen Par­la­ments für den Nord­see­plan ver­ant­wort­lich ist. mehr…

Gesamteuropäische Lösung für den Aal notwendig

Fische­rei­mi­nis­ter müs­sen bei den Manage­ment­plä­nen drin­gend ihre Haus­auf­ga­ben machen

Die Fische­rei­mi­nis­ter der Euro­päi­schen Uni­on haben sich am Diens­tag­mor­gen auf die Ost­see­fang­quo­ten für 2018 geei­nigt. In den rund 20-stün­di­gen Ver­hand­lun­gen in Luxem­burg ver­stän­dig­ten sich die Minis­ter unter ande­rem dar­auf, die erlaub­te Fang­men­ge für Hering in der west­li­chen Ost­see um 39 Pro­zent zu sen­ken.

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Fangverbot für die Ostsee wird den Aal nicht retten

EU-Minis­ter für Land­wirt­schaft und Fische­rei ent­schei­den über Fisch­fang­quo­ten

Bei ihrem Tref­fen am Mon­tag und Diens­tag in Luxem­burg wol­len die Land­wirt­schafts- und Fische­rei­mi­nis­ter nicht nur ent­schei­den, wie­viel Hering, Dorsch, Schol­le, Lachs und Sprot­te im kom­men­den Jahr in der Ost­see gefischt wer­den dür­fen. Die EU-Kom­mis­si­on hat­te im Som­mer zudem vor­ge­schla­gen, auch den Aal in die Quo­ten­ver­ord­nung für die Ost­see auf­zu­neh­men und ab 2018 die Aal­fi­sche­rei in der gesam­ten Ost­see zu ver­bie­ten. mehr…

Handel mit Kleinwaffen und leichten Waffen kontrollieren

Zum ers­ten Mal seit dem Ende des Kal­ten Krie­ges 1990 hat der welt­wei­te Waf­fen­han­del wie­der deut­lich zuge­legt. Die USA, Russ­land und die Euro­päi­sche Uni­on sind dabei die trei­ben­den Akteu­re. Gleich­zei­tig ster­ben jähr­lich eine hal­be Mil­li­on Men­schen durch die auf über knapp 900 Mil­lio­nen geschätz­ten Klein- und Leicht­waf­fen wie Maschi­nen­pis­to­len, Revol­ver, Minen und Hand­gra­na­ten. Auf die­se bedroh­li­chen Fak­ten und erschre­cken­de Ent­wick­lun­gen weist mein Bericht hin, der in die­ser Woche bei der Ple­nar­ta­gung der Euro­Lat-Ver­samm­lung in San Sal­va­dor abge­stimmt wur­de. mehr…

Feierliche Zeremonie zu 60 Jahren Römische Verträge

„Gro­ße Jah­res­ta­ge brin­gen uns dazu, zurück­zu­bli­cken auf den zurück­ge­le­ge­ten Weg und unse­ren Fort­schritt.  Dies gibt uns aber auch die Mög­lich­keit, die Vor­aus­sicht derer zu wür­di­gen, die die­sen Weg für uns ein­ge­schla­gen haben. Gera­de zu die­sem kri­ti­schen Zeit­punkt in unse­rer Geschich­te, müs­sen wir uns auch die Fra­ge stel­len, wie wir wei­ter vor­an kom­men wol­len zu einer hel­len Zukunft.“ mehr…

Meine Entscheidung zu CETA im Europäischen Parlament

Die Ver­hand­lun­gen zu CETA haben einen lan­gen Weg hin­ter sich – nun haben sie ihren vor­läu­fi­gen Abschluss gefun­den, denn das Euro­pa­par­la­ment hat über das euro­pä­isch-kana­di­sche Frei­han­dels­ab­kom­men abge­stimmt. Auch ich habe im Ple­num für CETA gestimmt und die Grün­de für die­se Ent­schei­dung, möch­te ich hier gern dar­le­gen. mehr…

Nachhaltigkeit sollte nicht an europäischen Grenzen Halt machen

EU-Par­la­ment stimmt für stren­ge­re Regeln für Fische­rei in inter­na­tio­na­len Gewäs­sern

Wich­ti­ger Schritt gegen Aus­beu­tung der Mee­re: EU-Schif­fe müs­sen künf­tig in inter­na­tio­na­len Gewäs­sern eben­so nach­hal­tig fischen wie in euro­päi­schen Gewäs­sern. Einer ent­spre­chen­den Ver­ord­nung zur Bewirt­schaf­tung der exter­nen Flot­te hat das Euro­päi­sche Par­la­ment am Don­ners­tag, 2. Febru­ar 2017, in Brüs­sel zuge­stimmt. „Nach­hal­tig­keit soll­te nicht an euro­päi­schen Gren­zen Halt machen — das haben wir mit die­ser Ver­ord­nung erreicht. Die Nach­hal­tig­keits­grund­sät­ze, die seit Inkraft­tre­ten der neu­en Gemein­sa­men Fische­rei­po­li­tik vor unse­ren Küs­ten gel­ten, müs­sen nun auch außer­halb Euro­pa­sein­ge­hal­ten wer­den“, erläu­tert die sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ulri­ke Rodust. mehr…

Europäisches Parlament wählt neuen Präsidenten

Der Nach­fol­ger von Mar­tin Schulz im Amt des Par­la­ments­prä­si­den­ten steht fest. In der zwei­ten Hälf­te der Legis­la­tur­pe­ri­ode wird Anto­nio Taja­ni dem Euro­päi­schen Par­la­ment vor­ste­hen. Der Abge­ord­ne­te der ita­lie­ni­schen For­za Ita­lia wur­de am Diens­tag­abend im vier­ten Wahl­gang mit ein­fa­cher Mehr­heit der abge­ge­be­nen Stim­men gewählt. Für die schles­wig-hol­stei­ni­sche SPD-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ulri­ke Rodust ist nun wich­tig, dass das Euro­päi­sche Par­la­ment zügig wie­der zu sei­ner eigent­li­chen Arbeit zurück­fin­det: „Ange­sichts der enor­men Angrif­fe und Her­aus­for­de­run­gen, denen Euro­pa sich der­zeit aus­ge­setzt sieht, ver­bie­tet sich jede unnö­ti­ge Selbst­be­schäf­ti­gung. mehr…

Meine Antworten auf aktuelle CETA-Fragen

Die Dis­kus­si­on um das euro­pä­isch-kana­di­sche Han­dels­ab­kom­men CETA hat vie­le Men­schen in Deutsch­land ver­un­si­chert.

In den letz­ten Wochen haben mich meh­re­re hun­dert Post­kar­ten von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern aus Schles­wig-Hol­stein erreicht, auf denen mir abwech­selnd eine von vier vor­for­mu­lier­ten Fra­gen zum geplan­ten Han­dels­ab­kom­men zwi­schen der EU und Kana­da gestellt wur­de.

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