Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

Pressemitteilung

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Nachhaltigkeit sollte nicht an europäischen Grenzen Halt machen

EU-Parlament stimmt für strengere Regeln für Fischerei in internationalen Gewässern

Wichtiger Schritt gegen Ausbeutung der Meere: EU-Schiffe müssen künftig in internationalen Gewässern ebenso nachhaltig fischen wie in europäischen Gewässern. Einer entsprechenden Verordnung zur Bewirtschaftung der externen Flotte hat das Europäische Parlament am Donnerstag, 2. Februar 2017, in Brüssel zugestimmt. „Nachhaltigkeit sollte nicht an europäischen Grenzen Halt machen – das haben wir mit dieser Verordnung erreicht. Die Nachhaltigkeitsgrundsätze, die seit Inkrafttreten der neuen Gemeinsamen Fischereipolitik vor unseren Küsten gelten, müssen nun auch außerhalb Europaseingehalten werden“, erläutert die sozialdemokratische Europaabgeordnete Ulrike Rodust. mehr…

Ulrike Rodust

Keine Dorsch-Schonzeit für kleine Küstenfischerei

Gute Nachricht für kleine Kutter in der Ostsee, die im Flachwasser nahe der Küste fischen: Sie sollen vom bevorstehenden Laichschutz-Fangverbot für den West-Dorsch ausgenommen werden. Einen entsprechenden Beschluss erwartet die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust vom Rat der Fischereiminister, der am Montag in Brüssel stattfindet. „Mit der Schutzzeit im Februar und März sollen die laichenden Dorsche geschützt werden. Angesichts der zurückliegenden schlechten Nachwuchsentwicklung beim westlichen Dorsch ist das auch richtig und wichtig. Schließlich sind wir dringend darauf angewiesen, die Dorschbestände zügig wieder aufzubauen“, erläutert Rodust. Da der Dorsch aber unterhalb einer Wassertiefe von 20 Metern laiche, sei der Schutz in den flachen Küstengewässern unnötig, so Rodust. mehr…

Europäisches Parlament wählt neuen Präsidenten

Der Nachfolger von Martin Schulz im Amt des Parlamentspräsidenten steht fest. In der zweiten Hälfte der Legislaturperiode wird Antonio Tajani dem Europäischen Parlament vorstehen. Der Abgeordnete der italienischen Forza Italia wurde am Dienstagabend im vierten Wahlgang mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt. Für die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust ist nun wichtig, dass das Europäische Parlament zügig wieder zu seiner eigentlichen Arbeit zurückfindet: „Angesichts der enormen Angriffe und Herausforderungen, denen Europa sich derzeit ausgesetzt sieht, verbietet sich jede unnötige Selbstbeschäftigung. mehr…

Einigung auf Nordsee-Quoten

Fangmöglichkeiten für Seelachs, Kabeljau und Makrele steigen
Der Fischereirat der Europäischen Union hat in der Nacht zu Mittwoch die Nordseefangquoten für 2017 festgelegt. Während die Nordseefischer Kürzungen beim Schellfisch erwartet, steigen die erlaubten Fangmengen für Kabeljau und Makrele, besonders aber für Seelachs. „Hier blieben die Minister sogar hinter dem, was nach Empfehlung der Wissenschaft möglich gewesen wäre“, erläutert die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust. „Dass hier nicht die volle Steigerung erfolgt, ist dabei sicher auch im Interesse der Fischer, die durch eine so drastische Anhebung eine Störung der Märkte befürchteten. Dass wir aber überhaupt so starke Ausschläge nach oben berücksichtigen müssen ist  natürlich ein gutes Signal. Zeigt es doch, dass gutes Fischereimanagement die Bestände entsprechend anwachsen lässt. In der Nordsee sind wir hier bei vielen Arten schon auf dem richtigen Weg. Anders sieht das im Nordost-Atlantik aus, wo die Fischereiminister leider erneut höhere Quoten festlegten, als von der Europäischen Kommission vorgeschlagen wurden“, so Rodust. mehr…

Dorschfischer in der Krise unterstützen

Nach der einstimmigen Entscheidung der Fischereiminister vom Montagabend steht fest, dass den Dorschfischern an der westlichen Ostseeküste für das kommende Jahr eine Quotenkürzung von 56 Prozent bevorsteht. Die Fischereiminister blieben damit unter der wissenschaftlichen Forderung, die Quote für den westlichen Dorsch um über 80 Prozent zu senken. „Da der Fischereirat darüber hinaus allerdings auch Einschränkungen der Angelfischerei beschlossen hat, ist eine geringere Quotenkürzung vertretbar und war auch zu erwarten“, erläutert die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust. Die SPD-Fischereipolitikerin hatte allerdings mindestens „mit einem Wert in den Sechzigern“ gerechnet. „Es bleibt zu hoffen, dass die Kombination der beiden Maßnahmen ausreicht, um die Dorschbestände zügig wieder aufzubauen.“ mehr…

Ulrike Rodust

Keine politische Quote für Dorschfischerei

Betriebe an der Ostsee müssen in der Krise finanziell unterstützt werden

Die Fischereiminister sollen sich bei der Festlegung der Fangquoten für die Ostsee-Fischerei an die Vorgaben des im Sommer verabschiedeten Managementplans halten. „Die schlechte Nachwuchsentwicklung beim westlichen Dorsch macht deutlich, dass sich die Fangmenge gerade für diesen Bestand an wissenschaftlichen Empfehlungen orientieren muss“, fordert Ulrike Rodust anlässlich der Tagung des Fischereirats am Montag, 10. Oktober in Luxemburg.

Auch wenn die drohende Kürzung der Dorschquote die Ostseefischerei vor existentielle Probleme stellt, müsse das Ziel einer nachhaltigen Fischerei im Blick behalten werden, betont Rodust. Eine „politische Quote“, die der Berufsfischerei scheinbar entgegen kommt, wäre für die Ostseefischerei verheerend. „Die Existenz der meisten Betriebe sichert auch eine geringere Quotenkürzung nicht, denn selbst diese wäre für viele Fischer noch zu hoch“, ist sich die Fischereipolitikerin sicher. mehr…

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Starkes Signal aus Lübeck – Dorschfischerei wird die Krise überstehen

Stilllegungszuschüsse, Abwrackprämie und Beteiligung der Angelfischerei sind die Instrumente, die zusammen kommen müssen, um die Dorschfischerei in der Ostsee zu retten. Das ist das Ergebnis des dritten Runden Tischs zur Zukunft der Ostseefischerei, zu dem die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust am Montag Vertreter aus Politik, Verwaltung, Fischerei und Forschung nach Lübeck eingeladen hat. mehr…

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Meilenstein für nachhaltige Meeresnutzung

EU-Staaten müssen Richtlinie zur maritimen Raumplanung bis Sonntag umgesetzt haben

„Die Meere werden auf immer vielfältigere und komplexere Weise genutzt – von der Schifffahrt über die Energiegewinnung bis hin zur Erforschung innovativer medizinischer Wirkstoffe und zum Tiefseebergbau. Es ist daher unerlässlich, dass die EU-Mitgliedstaaten zur nachhaltigen Nutzung ihrer Meeresschätze beitragen“, betont die SPD-Fischereiexpertin Ulrike Rodust. Die Frist für die Überführung der EU-Richtlinie zur maritimen Raumplanung in die nationale Gesetzgebung endet am Sonntag, 18. September. mehr…

Bericht zur Nordseefischerei: Entscheidender Praxistest für Fischereireform

Ulrike Rodust ist am Mittwochnachmittag in Straßburg zur Berichterstatterin für den Mehrjahresplan zur Fischerei in der Nordsee ernannt worden. Die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete ist damit seitens des Europäischen Parlaments federführend verantwortlich für den ersten umfassenden Plan für dieses Meeresbecken.

„Mit dem Nordseemanagementplan steht die reformierte Fischereipolitik vor einem entscheidenden Praxistest, denn die Fischereien in der Nordsee sind sehr komplex“, erläutert Rodust. So nutzten die Schiffe unterschiedliche Fanggeräte um damit eine Mischung verschiedener Arten, wie Kabeljau und Schellfisch, Scholle und Seezunge zu fangen. „Der neue Mehrartenplan soll die Wechselwirkungen in gemischten Fischereien berücksichtigen und als langfristig angelegter Mehrjahresplan sowohl den Erhaltungszustand von Beständen verbessern als auch den Fischern mehr Planungssicherheit ermöglichen“, so Rodust.

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Erfolgreicher Runder Tisch zur Zukunft der Ostseefischerei

Die jüngsten Zahlen des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) zur kritischen Bestandsentwicklung des westlichen Dorschs und die daraus resultierende Empfehlung, die Fangquote um mehr als 85 Prozent zu reduzieren, stellt die Fischereibetriebe an der Ostsee vor teils existentielle Probleme. Um Politik, Fischerei und Forschung aus den betroffenen Bundesländern und aus dem Bund frühzeitig auch mit der europäischen Ebene kurzzuschließen, hat die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust am Montag (4. Juli 2016) zu einem „Runden Tisch für die Zukunft der Ostseefischerei“ nach Lübeck eingeladen. Rodust freute sich über die konstruktive Diskussion: „Mir war wichtig, alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen. In dieser für viele Fischereibetriebe äußerst kritischen Situation müssen wir miteinander reden statt übereinander. Nur so lassen sich tragfähige Modelle entwickeln, wie die Ostseefischerei diese Krise durchstehen kann.“ mehr…