Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

Fischerei

FISH-NEWS

Aktuelles aus dem Ausschuss

Neben dem Bericht über die Ausschussreise im Juli nach Mecklenburg-Vorpommern, bei der wir u.a. das Thünen-Institut, die Freizeitfischer in Warnemünde und den verarbeitenden Betrieb Eurobaltic in Sassnitz besucht haben, war vor allem der Bericht der Kommission zum Zustand der Bestände interessant. Einerseits sind viele positive Entwicklungen zu verzeichnen und mehr und mehr Bestände werden gemäß dem höchstmöglichen Dauerertrag bewirtschaftet. Andererseits gibt es jedoch noch zahlreiche datenarme Bestände, bei denen die wissenschaftliche Grundlage für die Festlegung von Fangmöglichkeiten fehlt. Außerdem leiden besonders die Bestände im Mittelmeer noch unter massiver Überfischung. Es bleibt also noch eine ganze Menge zu tun, bis die europäische Fischerei wirklich nachhaltig ist. mehr…

Vor dem Brexit Klarheit schaffen

Neuer Managementplan für die Nordseefischerei

Die britische Regierung erhebt nach dem Brexit exklusiven Anspruch auf derzeit gemeinsam genutzte Fischbestände der EU in der Nordsee. Das Europäische Parlament will auch deshalb zügig einen neuen Managementplan für die dortige Fischerei verhandeln. Dafür stimmte eine Mehrheit des Plenums am Donnerstag. „Der Brexit rückt näher, deshalb müssen wir den Verhandlungsführern mit dem Nordseeplan schnellstmöglich eine solide Grundlage an die Hand geben. Ich bin erleichtert, dass wir nun rasch in die Verhandlungen mit dem Rat darüber einsteigen können. Die Brexit-Gespräche können das Nordsee-Management drastisch beeinflussen“, erläutert die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust, die als Berichterstatterin auf Seiten des Europäischen Parlaments für den Nordseeplan verantwortlich ist. mehr…

FISH-NEWS

Aktuelles aus dem Ausschuss

In der letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Fischereiausschuss unter anderem den Nordseeplan abgestimmt. Weil es für ein Mandat für die Verhandlungen mit dem Rat keine Mehrheit gab, wird der Bericht Mitte September dem Plenum des Europäischen Parlaments vorgelegt. In einer weiteren Abstimmung bestätigte der Ausschuss das Verhandlungsergebnis zu den neuen Bestimmungen für die externe Flotte der EU, die nun nach der Plenarabstimmung in Kraft treten können. Desweiteren diskutierte der Ausschuss die Prioritäten der estnischen Ratspräsidentschaft mit dem zuständigen Minister, Siim Kiisler. Außerdem waren Vertreter der Beiräte geladen, um über ihre Erfahrung mit der Rolle der Beiräte in der neuen, regionalisierten GFP zu diskutieren. mehr…

Klarheit vor den Brexit-Verhandlungen

Fischereiausschuss legt Mehrjahresplan zur Bewirtschaftung der Nordseebestände vor

Der Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments hat sich am Mittwoch dafür ausgesprochen, die Fischerei in der Nordsee mit einem neuen Managementplan zu regeln. Nach dem vor einem Jahr verabschiedeten Ostseemanagementplan ist der Nordseeplan der zweite Mehrjahresplan nach den Regeln der reformierten Fischereipolitik. Er erstreckt sich auf alle Grundfischarten und wird damit 70 Prozent der Nordseefänge regeln. Damit umfasst der Managementplan mehrere Tausend Fischereifahrzeuge aus derzeit sieben EU-Nordseeanrainerstaaten. Nach dem Willen des EP-Fischereiausschusses sollen in den Managementplan auch klare Vorgaben für das Verhältnis zu Drittländern, wie Norwegen und bald auch Großbritannien, aufgenommen werden. Damit wollen die Abgeordneten sicherstellen, dass auch zukünftig gemeinsam bewirtschaftete Bestände nicht über die im Nordseeplan beschlossenen Höchstmengen hinaus befischt werden dürfen. mehr…

FISH-NEWS

Aktuelles aus dem Ausschuss

Die vorletzte Ausschusssitzung vor der parlamentarischen Sommerpause ist zu Ende gegangen. Mit einer gut gefüllten Tagesordnung, aber ohne Abstimmung zum Nordseeplan, für den ich Berichterstatterin bin. Die findet nun in dieser Woche während der Juli-Sitzung des Fischereiausschusses statt. Wie eng die Verzahnung des Fischereisektors in Europa ist und wie komplex es werden könnte, wenn man diese Integration nun rückgängig machen will, wurde im Workshop zum Brexit klar. Außerdem beschäftigte sich der Ausschuss mit der Frage nach der Einführung von Quoten innerhalb des künftigen Mehrjahresplans für die Adria und um Mängel in der gegenwärtigen Umsetzung der Kontrollverordnung. mehr…

Fischerei in Gebieten in äußerster Randlage

Sowohl Frankreich, als auch Spanien und Portugal verfügen über Hoheitsgebiete, die weit vom europäischen Kontinent entfernt liegen. Diese „Gebiete in äußerster Randlage“ sind dadurch fester Bestandteil der Europäischen Union. Aufgrund ihrer besonderen geografischen Lage und der damit verbundenen Schwierigkeiten, müssen aber Teile der EU-Politik an ihre besondere Situation angepasst werden. Am Donnerstag hat das EU-Parlament meinen Bericht zur Bewirtschaftung der Fischereiflotten in diesen Gebieten angenommen. mehr…

Fischbestände im Mittelmeer retten

„medfish4ever“-Erklärung muss Startschuss für gemeinsames Handeln sein

Umweltverschmutzung, Klimawandel, Überfischung: Die Situation der Fischbestände im Mittelmeer ist dramatisch. Über 93 Prozent aller Fischbestände sind überfischt, Seehecht und Schwertfisch stehen kurz vor dem Zusammenbruch. Um die Situation zu verbessern, haben alle Mittelmeeranrainerstaaten am Donnerstag, 30. März, auf Drängen der EU eine politische Erklärung zum Schutz der Fischbestände unterzeichnet. mehr…

Europäische Fischer müssen auch weiterhin Fangrechte in britischen Gewässern erhalten

Ulrike Rodust erwartet selbstbewusstes Auftreten der EU-27 in den Brexit-Verhandlungen

Mit der offiziellen Erklärung für den Austritt Großbritanniens hat die britische Premierministerin Theresa May am Mittwoch den Startschuss für die Trennungsverhandlungen mit der Europäischen Union gegeben. Nach Artikel 50 des EU-Vertrages muss dieser Prozess binnen zwei Jahren abgeschlossen sein, damit es zu einem kontrollierten Brexit kommen kann. mehr…

FISH-NEWS

Aktuelles aus dem Ausschuss

Über den Zustand der Biomasse der Fischbestände in europäischen Gewässern hat der Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments in seiner Februarsitzung diskutiert. Deutlich unterschiedlich bewertet wurde hier, inwieweit bereits belastbare Zahlen berechnet werden können. Darüber hinaus befasste sich der Ausschuss mit dem Urteil des EuGH zum EU-Marokkoabkommen, das auch Auswirkungen auf Fischereifahrzeuge der EU-Fangflotte in den Gewässern der Westsahara und den Handel mit Fischereiprodukten aus dem Gebiet der Westsahara haben wird. Zuletzt stand eine Aussprache zur internationalen Meerespolitik an, die einen stärkeren internationalen Rechtsrahmen im Kampf gegen die illegale (IUU-) Fischerei fordert und sich auch der Fischerei in den Gebieten der Arktis widmet, welche nicht unter nationale Gerichtbarkeiten fallen. mehr…

Nachhaltigkeit sollte nicht an europäischen Grenzen Halt machen

EU-Parlament stimmt für strengere Regeln für Fischerei in internationalen Gewässern

Wichtiger Schritt gegen Ausbeutung der Meere: EU-Schiffe müssen künftig in internationalen Gewässern ebenso nachhaltig fischen wie in europäischen Gewässern. Einer entsprechenden Verordnung zur Bewirtschaftung der externen Flotte hat das Europäische Parlament am Donnerstag, 2. Februar 2017, in Brüssel zugestimmt. „Nachhaltigkeit sollte nicht an europäischen Grenzen Halt machen – das haben wir mit dieser Verordnung erreicht. Die Nachhaltigkeitsgrundsätze, die seit Inkrafttreten der neuen Gemeinsamen Fischereipolitik vor unseren Küsten gelten, müssen nun auch außerhalb Europaseingehalten werden“, erläutert die sozialdemokratische Europaabgeordnete Ulrike Rodust. mehr…