Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

als sozialdemokratische Abgeordnete im Europäischen Parlament arbeite ich zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen an einem Europa, das nicht aufhört für Freiheit, Gleichheit, Solidarität und Vielfalt einzutreten. Soziale Gerechtigkeit, Arbeitsplätze und Wachstum, Menschenrechte, Verbraucherrechte, nachhaltige Entwicklung, Finanzmarktreformen und verantwortungsvolle Handelspolitik bleiben deshalb auch in dieser Legislaturperiode die wichtigen Themen für uns.
Als Koordinatorin meiner Fraktion im Fischereiausschuss und als stellvertretendes Mitglied im Verkehrsausschuss möchte ich Sie hier vor allem auch über Aktuelles aus diesen Politikbereichen informieren.


Ihre Ulrike Rodust

Europäisches Parlament/SPD/TTIP

Meine Antworten auf aktuelle CETA-Fragen

Die Diskussion um das europäisch-kanadische Handelsabkommen CETA hat viele Menschen in Deutschland verunsichert.

In den letzten Wochen haben mich mehrere hundert Postkarten von Bürgerinnen und Bürgern aus Schleswig-Holstein erreicht, auf denen mir abwechselnd eine von vier vorformulierten Fragen zum geplanten Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada gestellt wurde.

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Fischerei

Illegale Fischerei beenden

Europaabgeordnete informieren sich in Thailand über Fortschritte
Im internationalen Kampf gegen die illegale Fischerei (IUU) muss die Europäische Union mit Thailand im konstruktiven Dialog bleiben. Das betonte die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust zum Ende einer Delegationsreise des EP-Fischereiausschuss nach Thailand. Die SPD-Fischereiexpertin hatte sich in der vergangenen Woche in Bangkok über die Anstrengungen des Landes informiert, den internationalen Bestimmungen in diesem Bereich zu entsprechen.
Thailand war im April 2015 von der EU offiziell verwarnt worden, da es sich nicht ausreichend an den Maßnahmen gegen illegale Fischerei beteiligte. mehr…

Fischerei

FISH-NEWS

Aktuelles aus dem Ausschuss

Mit der Vorstellung des Mehrjahresplans für die Nordsee durch die Europäische Kommission bot sich mir in der Oktobersitzung des Fischereiausschusses die Möglichkeit, eine Vielzahl von Fragen zu diesem Dossier zu stellen. Als Berichterstatterin zum Nordseeplan interessierte mich beispielsweise die Auswahl der Arten für den Plan und die Frage der Einbindung Norwegens. Neben einer weiteren Diskussion zu den Technischen Maßnahmen gab dieser Sitzung auch Diskussionsbedarf zu mehreren delegierten Rechtsakten der Kommission.
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Fischerei/Pressemitteilung

Dorschfischer in der Krise unterstützen

Nach der einstimmigen Entscheidung der Fischereiminister vom Montagabend steht fest, dass den Dorschfischern an der westlichen Ostseeküste für das kommende Jahr eine Quotenkürzung von 56 Prozent bevorsteht. Die Fischereiminister blieben damit unter der wissenschaftlichen Forderung, die Quote für den westlichen Dorsch um über 80 Prozent zu senken. „Da der Fischereirat darüber hinaus allerdings auch Einschränkungen der Angelfischerei beschlossen hat, ist eine geringere Quotenkürzung vertretbar und war auch zu erwarten“, erläutert die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust. Die SPD-Fischereipolitikerin hatte allerdings mindestens „mit einem Wert in den Sechzigern“ gerechnet. „Es bleibt zu hoffen, dass die Kombination der beiden Maßnahmen ausreicht, um die Dorschbestände zügig wieder aufzubauen.“ mehr…

Ulrike Rodust

Fischerei/Pressemitteilung

Keine politische Quote für Dorschfischerei

Betriebe an der Ostsee müssen in der Krise finanziell unterstützt werden

Die Fischereiminister sollen sich bei der Festlegung der Fangquoten für die Ostsee-Fischerei an die Vorgaben des im Sommer verabschiedeten Managementplans halten. „Die schlechte Nachwuchsentwicklung beim westlichen Dorsch macht deutlich, dass sich die Fangmenge gerade für diesen Bestand an wissenschaftlichen Empfehlungen orientieren muss“, fordert Ulrike Rodust anlässlich der Tagung des Fischereirats am Montag, 10. Oktober in Luxemburg.

Auch wenn die drohende Kürzung der Dorschquote die Ostseefischerei vor existentielle Probleme stellt, müsse das Ziel einer nachhaltigen Fischerei im Blick behalten werden, betont Rodust. Eine „politische Quote“, die der Berufsfischerei scheinbar entgegen kommt, wäre für die Ostseefischerei verheerend. „Die Existenz der meisten Betriebe sichert auch eine geringere Quotenkürzung nicht, denn selbst diese wäre für viele Fischer noch zu hoch“, ist sich die Fischereipolitikerin sicher. mehr…

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Fischerei/Pressemitteilung/Schleswig-Holstein

Starkes Signal aus Lübeck – Dorschfischerei wird die Krise überstehen

Stilllegungszuschüsse, Abwrackprämie und Beteiligung der Angelfischerei sind die Instrumente, die zusammen kommen müssen, um die Dorschfischerei in der Ostsee zu retten. Das ist das Ergebnis des dritten Runden Tischs zur Zukunft der Ostseefischerei, zu dem die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust am Montag Vertreter aus Politik, Verwaltung, Fischerei und Forschung nach Lübeck eingeladen hat. mehr…

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Integrierte Meerespolitik/Pressemitteilung

Meilenstein für nachhaltige Meeresnutzung

EU-Staaten müssen Richtlinie zur maritimen Raumplanung bis Sonntag umgesetzt haben

„Die Meere werden auf immer vielfältigere und komplexere Weise genutzt – von der Schifffahrt über die Energiegewinnung bis hin zur Erforschung innovativer medizinischer Wirkstoffe und zum Tiefseebergbau. Es ist daher unerlässlich, dass die EU-Mitgliedstaaten zur nachhaltigen Nutzung ihrer Meeresschätze beitragen“, betont die SPD-Fischereiexpertin Ulrike Rodust. Die Frist für die Überführung der EU-Richtlinie zur maritimen Raumplanung in die nationale Gesetzgebung endet am Sonntag, 18. September. mehr…

Fischerei/Pressemitteilung

Bericht zur Nordseefischerei: Entscheidender Praxistest für Fischereireform

Ulrike Rodust ist am Mittwochnachmittag in Straßburg zur Berichterstatterin für den Mehrjahresplan zur Fischerei in der Nordsee ernannt worden. Die schleswig-holsteinische SPD-Europaabgeordnete ist damit seitens des Europäischen Parlaments federführend verantwortlich für den ersten umfassenden Plan für dieses Meeresbecken.

„Mit dem Nordseemanagementplan steht die reformierte Fischereipolitik vor einem entscheidenden Praxistest, denn die Fischereien in der Nordsee sind sehr komplex“, erläutert Rodust. So nutzten die Schiffe unterschiedliche Fanggeräte um damit eine Mischung verschiedener Arten, wie Kabeljau und Schellfisch, Scholle und Seezunge zu fangen. „Der neue Mehrartenplan soll die Wechselwirkungen in gemischten Fischereien berücksichtigen und als langfristig angelegter Mehrjahresplan sowohl den Erhaltungszustand von Beständen verbessern als auch den Fischern mehr Planungssicherheit ermöglichen“, so Rodust.

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Fischerei

FISH-NEWS

Aktuelles aus dem Ausschuss

Am 11. und 12. Juli tagte der Fischereiausschuss im Europäischen Parlament ein letztes Mal vor der parlamentarischen Sommerpause. In der Sitzung  wurden unter anderem die Trilog-Verhandlungen zur Tiefseefischerei und zum Kabeljauplan sowie  des Berichtsentwurfs zur Harmonisierung der Fischereikontrollen angenommen. Daneben gab es eine zweite Aussprache zu den technischen Maßnahmen und die Vorstellung einer Studie zum Thema der limitierenden Arten hinsichtlich der Anlandeverpflichtung in der EU. mehr…

Fischerei/Pressemitteilung

Erfolgreicher Runder Tisch zur Zukunft der Ostseefischerei

Die jüngsten Zahlen des Internationalen Rats für Meeresforschung (ICES) zur kritischen Bestandsentwicklung des westlichen Dorschs und die daraus resultierende Empfehlung, die Fangquote um mehr als 85 Prozent zu reduzieren, stellt die Fischereibetriebe an der Ostsee vor teils existentielle Probleme. Um Politik, Fischerei und Forschung aus den betroffenen Bundesländern und aus dem Bund frühzeitig auch mit der europäischen Ebene kurzzuschließen, hat die schleswig-holsteinische Europaabgeordnete Ulrike Rodust am Montag (4. Juli 2016) zu einem „Runden Tisch für die Zukunft der Ostseefischerei“ nach Lübeck eingeladen. Rodust freute sich über die konstruktive Diskussion: „Mir war wichtig, alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen. In dieser für viele Fischereibetriebe äußerst kritischen Situation müssen wir miteinander reden statt übereinander. Nur so lassen sich tragfähige Modelle entwickeln, wie die Ostseefischerei diese Krise durchstehen kann.“ mehr…