Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

Ulrike Rodust

Fischerei/Pressemitteilung

Keine Dorsch-Schonzeit für kleine Küstenfischerei

Gute Nach­richt für klei­ne Kut­ter in der Ost­see, die im Flach­was­ser nahe der Küs­te fischen: Sie sol­len vom bevor­ste­hen­den Laich­schutz-Fang­ver­bot für den West-Dorsch aus­ge­nom­men wer­den. Einen ent­spre­chen­den Beschluss erwar­tet die schles­wig-hol­stei­ni­sche SPD-Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ulri­ke Rodust vom Rat der Fische­rei­mi­nis­ter, der am Mon­tag in Brüs­sel statt­fin­det. „Mit der Schutz­zeit im Febru­ar und März sol­len die lai­chen­den Dor­sche geschützt wer­den. Ange­sichts der zurück­lie­gen­den schlech­ten Nach­wuchs­ent­wick­lung beim west­li­chen Dorsch ist das auch rich­tig und wich­tig. Schließ­lich sind wir drin­gend dar­auf ange­wie­sen, die Dorsch­be­stän­de zügig wie­der auf­zu­bau­en“, erläu­tert Rodust. Da der Dorsch aber unter­halb einer Was­ser­tie­fe von 20 Metern lai­che, sei der Schutz in den fla­chen Küs­ten­ge­wäs­sern unnö­tig, so Rodust. mehr…

Fischerei/Pressemitteilung

Dorschfischer in der Krise unterstützen

Nach der ein­stim­mi­gen Ent­schei­dung der Fische­rei­mi­nis­ter vom Mon­tag­abend steht fest, dass den Dorsch­fi­schern an der west­li­chen Ost­see­küs­te für das kom­men­de Jahr eine Quo­ten­kür­zung von 56 Pro­zent bevor­steht. Die Fische­rei­mi­nis­ter blie­ben damit unter der wis­sen­schaft­li­chen For­de­rung, die Quo­te für den west­li­chen Dorsch um über 80 Pro­zent zu sen­ken. „Da der Fische­rei­rat dar­über hin­aus aller­dings auch Ein­schrän­kun­gen der Angel­fi­sche­rei beschlos­sen hat, ist eine gerin­ge­re Quo­ten­kür­zung ver­tret­bar und war auch zu erwar­ten“, erläu­tert die schles­wig-hol­stei­ni­sche Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ulri­ke Rodust. Die SPD-Fische­rei­po­li­ti­ke­rin hat­te aller­dings min­des­tens „mit einem Wert in den Sech­zi­gern“ gerech­net. „Es bleibt zu hof­fen, dass die Kom­bi­na­ti­on der bei­den Maß­nah­men aus­reicht, um die Dorsch­be­stän­de zügig wie­der auf­zu­bau­en.“ mehr…

Ulrike Rodust

Fischerei/Pressemitteilung

Keine politische Quote für Dorschfischerei

Betrie­be an der Ost­see müs­sen in der Kri­se finan­zi­ell unter­stützt wer­den

Die Fische­rei­mi­nis­ter sol­len sich bei der Fest­le­gung der Fang­quo­ten für die Ost­see-Fische­rei an die Vor­ga­ben des im Som­mer ver­ab­schie­de­ten Manage­ment­plans hal­ten. „Die schlech­te Nach­wuchs­ent­wick­lung beim west­li­chen Dorsch macht deut­lich, dass sich die Fang­men­ge gera­de für die­sen Bestand an wis­sen­schaft­li­chen Emp­feh­lun­gen ori­en­tie­ren muss“, for­dert Ulri­ke Rodust anläss­lich der Tagung des Fische­rei­rats am Mon­tag, 10. Okto­ber in Luxem­burg.

Auch wenn die dro­hen­de Kür­zung der Dorsch­quo­te die Ost­see­fi­sche­rei vor exis­ten­ti­el­le Pro­ble­me stellt, müs­se das Ziel einer nach­hal­ti­gen Fische­rei im Blick behal­ten wer­den, betont Rodust. Eine „poli­ti­sche Quo­te“, die der Berufs­fi­sche­rei schein­bar ent­ge­gen kommt, wäre für die Ost­see­fi­sche­rei ver­hee­rend. „Die Exis­tenz der meis­ten Betrie­be sichert auch eine gerin­ge­re Quo­ten­kür­zung nicht, denn selbst die­se wäre für vie­le Fischer noch zu hoch“, ist sich die Fische­rei­po­li­ti­ke­rin sicher. mehr…

Ulrike Rodust, Foto: S. Perrine

Fischerei/Pressemitteilung/Schleswig-Holstein

Starkes Signal aus Lübeck — Dorschfischerei wird die Krise überstehen

Still­le­gungs­zu­schüs­se, Abwrack­prä­mie und Betei­li­gung der Angel­fi­sche­rei sind die Instru­men­te, die zusam­men kom­men müs­sen, um die Dorsch­fi­sche­rei in der Ost­see zu ret­ten. Das ist das Ergeb­nis des drit­ten Run­den Tischs zur Zukunft der Ost­see­fi­sche­rei, zu dem die schles­wig-hol­stei­ni­sche Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ulri­ke Rodust am Mon­tag Ver­tre­ter aus Poli­tik, Ver­wal­tung, Fische­rei und For­schung nach Lübeck ein­ge­la­den hat. mehr…

Fischerei/Pressemitteilung

Erfolgreicher Runder Tisch zur Zukunft der Ostseefischerei

Die jüngs­ten Zah­len des Inter­na­tio­na­len Rats für Mee­res­for­schung (ICES) zur kri­ti­schen Bestands­ent­wick­lung des west­li­chen Dorschs und die dar­aus resul­tie­ren­de Emp­feh­lung, die Fang­quo­te um mehr als 85 Pro­zent zu redu­zie­ren, stellt die Fische­rei­be­trie­be an der Ost­see vor teils exis­ten­ti­el­le Pro­ble­me. Um Poli­tik, Fische­rei und For­schung aus den betrof­fe­nen Bun­des­län­dern und aus dem Bund früh­zei­tig auch mit der euro­päi­schen Ebe­ne kurz­zu­schlie­ßen, hat die schles­wig-hol­stei­ni­sche Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te Ulri­ke Rodust am Mon­tag (4. Juli 2016) zu einem „Run­den Tisch für die Zukunft der Ost­see­fi­sche­rei“ nach Lübeck ein­ge­la­den. Rodust freu­te sich über die kon­struk­ti­ve Dis­kus­si­on: „Mir war wich­tig, alle Betei­lig­ten an einen Tisch zu bekom­men. In die­ser für vie­le Fische­rei­be­trie­be äußerst kri­ti­schen Situa­ti­on müs­sen wir mit­ein­an­der reden statt über­ein­an­der. Nur so las­sen sich trag­fä­hi­ge Model­le ent­wi­ckeln, wie die Ost­see­fi­sche­rei die­se Kri­se durch­ste­hen kann.“ mehr…