Ulrike Rodust

Für Schleswig-Holstein in Europa

Fischerei/Pressemitteilung

Vor dem Brexit Klarheit schaffen

Neuer Managementplan für die Nordseefischerei

Die britische Regierung erhebt nach dem Brexit exklusiven Anspruch auf derzeit gemeinsam genutzte Fischbestände der EU in der Nordsee. Das Europäische Parlament will auch deshalb zügig einen neuen Managementplan für die dortige Fischerei verhandeln. Dafür stimmte eine Mehrheit des Plenums am Donnerstag. „Der Brexit rückt näher, deshalb müssen wir den Verhandlungsführern mit dem Nordseeplan schnellstmöglich eine solide Grundlage an die Hand geben. Ich bin erleichtert, dass wir nun rasch in die Verhandlungen mit dem Rat darüber einsteigen können. Die Brexit-Gespräche können das Nordsee-Management drastisch beeinflussen“, erläutert die SPD-Europaabgeordnete Ulrike Rodust, die als Berichterstatterin auf Seiten des Europäischen Parlaments für den Nordseeplan verantwortlich ist. mehr…

Fischerei

Klarheit vor den Brexit-Verhandlungen

Fischereiausschuss legt Mehrjahresplan zur Bewirtschaftung der Nordseebestände vor

Der Fischereiausschuss des Europäischen Parlaments hat sich am Mittwoch dafür ausgesprochen, die Fischerei in der Nordsee mit einem neuen Managementplan zu regeln. Nach dem vor einem Jahr verabschiedeten Ostseemanagementplan ist der Nordseeplan der zweite Mehrjahresplan nach den Regeln der reformierten Fischereipolitik. Er erstreckt sich auf alle Grundfischarten und wird damit 70 Prozent der Nordseefänge regeln. Damit umfasst der Managementplan mehrere Tausend Fischereifahrzeuge aus derzeit sieben EU-Nordseeanrainerstaaten. Nach dem Willen des EP-Fischereiausschusses sollen in den Managementplan auch klare Vorgaben für das Verhältnis zu Drittländern, wie Norwegen und bald auch Großbritannien, aufgenommen werden. Damit wollen die Abgeordneten sicherstellen, dass auch zukünftig gemeinsam bewirtschaftete Bestände nicht über die im Nordseeplan beschlossenen Höchstmengen hinaus befischt werden dürfen. mehr…